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22.01.26   17:59:17

Nuancen Ukrainischer Geschichtsschreibung der Täter-Enkel


Die meisten nichtjüdischen Historiker ignorierten diese wichtigen Forschungen, einige verfälschten sogar bewusst und gezielt in Reaktion darauf die Geschichte des Holocaust und der Kollaboration. So veröffentlichte der ukrainisch-amerikanische Historiker und Veteran der OUN Petro Mirchuk 1957 eine höchstwahrscheinlich rein fiktive Biografie einer Frau, Stella Krenzbach (Krentsbakh), die als Krankenschwester in der Ukrainischen Aufständischen Armee freiwillig gearbeitet haben soll und während ihres Dienstes zu einer ukrainischen Patriotin geworden sei. Sie wurde als Beweis dafür präsentiert, dass ukrainische Nationalisten weder antisemitisch noch als Polizisten an der Ermordung von 800.000 westukrainischen Juden beteiligt gewesen seien.[57]
...
Die Erforschung der Kollaboration und die transnationale Täterforschung wurden aufgrund der Rolle, die Deutschland im Holocaust spielte, lange als nicht relevant betrachtet. In den ersten Jahren nach dem Krieg nahmen deutsche Historiker den Judenmord und auch andere Verbrechen, die die Deutschen und ihre Kollaborateure an Sinti und Roma oder nichtjüdischen Zivilisten in Osteuropa begangen hatten, schlicht nicht wahr. [G. Rossoliński-Liebe]

Daraus lässt sich vielleicht erklären - warum Westdeutsche Ihre NeoNAZI- und Holocaust-Teilnehmer- Ukros so pfleglich-brüderlich behandeln. Gemeinsame Geschichte und ungesühnte Taten verbinden ... anscheinend. Das Fragwürdige hierbei ist natürlich Ihr Kampf - im Spiegel - gegen rechts



© Kai Pohl, Jürgen Born, Jannis Poptrandov Grossansicht, Zurück zur Gesamtübersicht #artdisc.org Mediathek

Inspiration


Kunst von Kai Pohl
inseriert: 10.01.26
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Das bisschen Inspiration
nach J. B., für J. P.

„Grüße aus Wittgenstein“
scheint ein guter Titel zu sein
für das erste Gedicht im Januar.
Oder neulich: „Bukowski & Fauser
in Hoppegarten“ – das allerdings
war in Tegel, im Dachgeschoss.
Wo der Dichter mit den Tauben
vom S-Bahnhof gurrt. Dank aller
„Listen der Vernunft“ gibt es jetzt
keine Worte mehr, die mit den
Resten in der Sonne braten.
Ein Wollknäuel, versponnen,
hüpft aus der Pfanne.
Die x-te Erklärung tötet
das bisschen Inspiration.