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01.03.24   18:55:32

„Ein unabhängiger Journalismus ist Pfeiler und Stütze der Demokratie.“ und „zur Wahrung der Staatsferne“


Mit 2,3 Millionen Euro Steuergeldern fördert Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) grün-gerichtete Medienprojekte wie „Correctiv“ und „Neue Deutsche Medienmacher“. Deren damalige Chefin und heutige Diskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman saß in der Jury. Das hat die Bundesregierung jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.
Laut Bundesregierung geschieht das „zum Schutz und zur strukturellen Stärkung des Journalismus“. Denn: „Die Projekte stärken unter anderem die Rechte von Journalisten oder die Vielfalt in der journalistischen Landschaft“.
Nach Auffassung von Kritikern gibt sich „Correctiv“ als Faktenchecker, verteidigt aber meist Grüne Politik. Wie die Neue Zürcher Zeitung jetzt aufdeckte, hat dieses Projekt in drei Jahren allein fünf Mal Claudia Roth beigestanden. Nun folgt die offizielle Einordnung als „unabhängiges“ Medium. Mit diesem Attribut bezeichnet die Bundesregierung anscheinend jene „artige“ Medien und Journalisten, die von den grün-umgeleiteten Steuergeldern profitieren.
Staatsministerin Claudia Roth sagte anläßlich des Geldregens für die Projekte: „Ein unabhängiger Journalismus ist Pfeiler und Stütze der Demokratie.“ Gleichzeitig sei er zunehmend in Gefahr. „Wegen des hohen Bedarfs habe ich die ursprünglich zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel kurzfristig erhöht, um noch stärker unterstützen zu können.“
Zur Jury, die angeblich „zur Wahrung der Staatsferne“ eingerichtet wurde und die darüber entschied, wer die Millionen erhält, saß auch Ferda Ataman. Ihr Verein profitierte selbstredend von den Steuergeldern ... [NZZ jf kka]



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jo de li jo de loh li de la di lala. im kopf stromere ich
immer noch herum


Kunst von sc.Happy
inseriert: 08.02.11
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Strassenkreuzungs-Gedicht

WILLKOMMEN
IN DER ˏAU¥
SEEBLICK
RUHIG SONNIG


Das kann die Tafel für den Sepp Lichtenegger, zur Erinnerung ans Sterbehaus gebracht, nicht aufbieten. Der Lehrer aus Riedln Nr. 10 ist am 31. Juli 1935 am Matterhorn tödlich verunglückt. Sein Geist kehrte zu Gott zurück, der ihn schuf, den Leib begrub und hütet in treuer Wacht das Matterhorn, plaudert die Tafel aus und trägt in sich ein dichterisches Werk selbiges:

Mahnend klingt es aus dem Tale / einer Himmelstimme gleich / aus dem erznen, frohen Schalle / spricht der Friede weich- so weich. // Leise tönts nun lauter wieder - / Mahnt es mich an Gottes Reich./ Segnend kommen auf mich nieder / Gotteshände -weich- so weich. // Meine Seele bittend spricht: / Vater, Vater zeig mir Licht - / Gib mir Friedenszuversicht, / dich zu sehn von Angesicht. // Aus seinem Nachlass.

Nun bei aller Tendenz, die Zeichensetzung kann man dem Sepp durchaus lobend zugestehen. Das hat was weich - so weich - es. Und gleich daneben wird derer gedacht, die durch eine Schneelawine tödlich verunglückten Forstarbeiter vom 6. Februar 1924, inmitten einer eventuellen Hütte ich eben gestanden bin und am Ofen mir habe das Lieblingsessen des Museumswärters erklären lassen.

is schwer genug stille sitzen