Der NSU-Eminger-Prozess: Kommt der V-Mann Marschner ins Spiel?
Ralf Marschner hielt sich zuletzt in der Schweiz auf. Das schützt ihn vor dem Zugriff deutscher Stellen. Es schützt aber auch die Stellen des deutschen Sicherheitsapparates, die davor bewahrt werden, das durch einen V-Mann gewonnene Wissen und damit seine mögliche Verstrickung offenlegen zu müssen. Marschner war nicht irgend ein V-Mann. Seine Patronage führt bis ganz nach oben in die Bundesregierung. Das gab zumindest ein Vertreter der Bundesanwaltschaft vor dem zweiten NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags an. Der V-Mann Marschner sei ein Tabu, seine Akten durch das Bundesinnenministerium im Zweifelsfalle gesperrt. Ob das tatsächlich so ist oder ob es sich um einen Vorwand des Generalbundesanwaltes handelt, weiß man bisher nicht. [overton]
Frage: Welchen Herren bzw. Interessen dient der Westdeutsche Geheimdienst?