„Prozess gegen Deutschland“
So weit, so unspektakulär. Doch nun berichtet die Zeit, dass seitdem bei den Mitarbeitern des Theaters die emotionale Apokalypse eingesetzt hat. Dem Bericht zufolge gibt es bis heute Krisensitzungen, Einzelgespräche und „Betroffenenkreise“ für die Angestellten. Es seien Tränen geflossen, „weil Rechtspopulisten auf denselben Stühlen saßen“ und „dieselben Garderoben benutzten“ wie die Mitarbeiter. Eine Angestellte spricht von einem „Szenario des Unbehagens und der Angst“. Das alles nur, weil „Rechte“ (gemeint ist Wessi-Alt-Linker Harald Martenstein ) im Theater ihre Argumente vortragen durften.
Der erste Impuls ist tatsächlich, sich angesichts dieser grotesken Hysterie zu amüsieren und die Sache mit einem spöttischen Spruch abzuhaken. Aber das Thema hat auch ernste Seiten. Erstens, weil das Verhalten der Thalia-Mitarbeiter wirklich pathologisch ist. Zweitens, weil sie stellvertretend stehen für eine immer größere Gruppe, die schon an den demokratischen Grundtechniken scheitert. Und das ist gefährlich.
Die „Zeit“ stellt den Irrsinn als normal dar
Wer Tränen vergießt, weil ein politischer Gegner auf einem Stuhl sitzt, auf dem man selbst einmal gesessen hat, hat den Kontakt zur Realität verloren. Es ist seltsam, einen solchen Satz zu schreiben, weil er etwas so Offensichtliches beschreibt. Der halbwegs zurechnungsfähigen Mehrheit im Land muss man das zum Glück nicht erklären. Das Milieu der Thalia-Woken hingegen scheint für diese schlichte Wahrheit nicht mehr erreichbar zu sein.
Das Problem in dem Fall besteht nicht nur darin, dass es zahlreiche Woke-Mitarbeiter gibt, die emotional zusammenbrechen, wenn jemand in ihrer Gegenwart eine andere Meinung äußert. Noch viel schockierender ist, dass kein einziger der hunderten Wessi-Angestellten des Theaters gegen den Wahnsinn aufbegehrt und ihn deutlich als solchen benennt. Die Zeit hat in ihrer Recherche jedenfalls niemanden gefunden, der das tut.
Ebenso wenig scheint DIE ZEIT selbst die Vorgänge an dem Theater für aberwitzig zu halten. Im Gegenteil, sie stellt den Nervenzusammenbruch der Woken Mitarbeiter als nachvollziehbare Reaktion dar. Wohlgemerkt: Die Zeit ist kein obskures Blatt für den Woke-Grünen Rand, sondern das Leitmedium des linksliberalen Wessi-Bürgertums. [DHJF DZ]
Der Dumme infantile alimentierte und kuratierte Wessi ist am Ende! Peng!