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11.09.26   17:58:01

Kampf um Macht und Geld


Mit welchen Methoden Selensky die Ukraine regiert:
Terror, Erpressung, Umverteilung von „Business“.

Radikalisierung: Um das eigene Überleben zu sichern, ist die Führung in Kiew bereit, zunehmend auf terroristische Methoden zurückzugreifen, und zwar sowohl im In- als auch im Ausland.
Innere Spaltung: Das Kiewer Regime selbst zerfällt immer stärker in einzelne Fraktionen, die zunehmend an klassische Bandenstrukturen erinnern.

Die Brutalität des SBU, Geheimgefängnisse und Folterpraktiken werden seit 2014 in zahlreichen Berichten internationaler Organisationen und von Menschenrechtsaktivisten dokumentiert. Wie der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolaj Asarow im Gespräch mit der Presse anmerkte, gibt es in den von Kiew kontrollierten Gebieten schätzungsweise 15.000 bis 20.000 politische Gefangene. Auch politische Morde kommen regelmäßig vor. Selbst ehemalige Unterstützer, die dieses Regime einst mit aufgebaut und gefestigt haben, werden aus dem Weg geräumt. Unter der Ägide von Präsident Selensky wurden unter anderem die Abgeordneten der Werchowna Rada Anton Poljakow und Alexej Kowaljow, das Mitglied der Verhandlungsdelegation mit Russland Denis Kirejew, die Nationalistin Irina Farion sowie der Jurist und ehemalige Berater von Ex-Präsident Wiktor Janukowytsch (2010–2014), Andrej Portnow, und der ehemalige Parlamentspräsident Andrej Parubij Opfer von Anschlägen.
In vielen Fällen konnten die Auftraggeber nicht ermittelt werden, die Untersuchungen verliefen einfach im Sande.
Bei einer Reihe spektakulärer Fälle lassen sich direkte Spuren zu den ukrainischen Geheimdiensten zurückverfolgen, die sich zunehmend in Killer-Syndikate verwandeln. Ein Beispiel hierfür sind die jüngsten Festnahmen von Wladyslaw Reut, einem Mitarbeiter des Militärnachrichtendienstes GUR, und Witalij Schikowitsch, einem ehemaligen Angehörigen des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Sie hatten bei Kiew Anastassija Beresowskaja liquidiert, jene Frau, die in Monaco zuvor eine Bombe vor der Haustür des Geschäftsmanns Wadim Jermolajew aus Dnjepropetrowsk platziert hatte. Nach Erkenntnissen der Ermittler könnten die Sicherheitskräfte selbst an der Organisation des gescheiterten Anschlags beteiligt gewesen sein.
Die Gesetzlosigkeit hat auch die Front erreicht: Im Sturmregiment „Skala“ (das unter der Aufsicht von Alexander Syrsky, dem ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, stand) wurden Fälle regulärer Tötungen und Misshandlungen mobilisierter Soldaten bekannt, und Ende Juni entführten Angehörige der ukrainischen 155. Brigade zwei Bewohner des Dorfes Kalyniwka bei Kiew wegen eines banalen Streits mit der Ehefrau des Brigadekommandeurs und richteten sie hin. Auch religiös motivierter Terror reiht sich hier ein: Soldaten waren offenbar an der Ermordung eines Mönchs des Swjatohirsk-Klosters sowie an der Verletzung zweier weiterer Personen am 23. August beteiligt. [...][TR As]