Redaktion
18.02.26
Reimund Groß
Wenn der Hahn kei Kopp hat
Ein
Reimund Groß
Wenn der Hahn kei Kopp hat
Ein
Gedankenspiel
Schönhauser Allee 26a, 10435
Berlin
Reimund Groß* lebt seit 2011 als
Theatermacher, Autor und Landarbeiter
im
Havelland. An diesem Abend mutet er euch seine
absolut subjektive Weltsicht,
garniert mit
eigenen Songs zu. „Es kommt mir so vor, als
könnten wir den Ausgang
aus unserer
selbstverschuldeten Unmündigkeit nicht mehr
ertragen. Deswegen suchen
wir jetzt den Ausgang
aus unserer selbstverschuldeten Mündigkeit: Wie
werden wir
die Verantwortung für unsere eigenen
Handlungen wieder los?“… * Normalerweise
beschäftige ich mich künstlerisch mit
„klassischen“ literarischen Texten, vom Roman
bis zum Theaterstück, die ich zu
Einpersonenstücken umarbeite und deutschlandweit
in Schulen spiele, wo diese Texte
prüfungsrelevant sind. Das ist meine
künstlerisch-wirtschaftliche Arbeit, mein
Lebenserhaltungskonzept, was im Moment mein
finanzielles Auskommen bildet. Lange Jahre habe
ich daneben – und wirklich sehr gern – auf
Bauernhöfen gearbeitet, um finanziell möglichst
unabhängig zu sein. Für mich war und ist der
Satz „Kunst geht nicht nach Brot“ mein
künstlerischer Grundansatz. Ich möchte kein
Antragssprech lernen, möchte nicht ein Programm
über Fontane oder sonst jemanden machen, weil es
2027 irgendwo Geld aus irgendwelchen Töpfen
dafür gibt. Da melke, füttere ich lieber Kühe,
miste Ställe aus oder steche Spargel, nehme auch
gern eine Flex, eine Bohrmaschine oder auch mal
eine Kettensäge und einen Hammer in die Hand,
weil mein Kopf keine gedanklichen Vorgaben
erträgt. Ich bin da ein bißchen naiv, aber
geistige Anpassung entspricht absolut nicht meinem
Naturell.
Mit 63 Jahren beginne ich nun seit
einiger Zeit, meine unangepassten Gedanken in eine
künstlerische Form zu bringen. Dabei ist es mir
vollkommen egal, ob die Gedanken abgeschmackt,
uninteressant oder nicht auf der Höhe des
Diskurses sind. Es sind meine! Für mich hätte
sich die NATO 1992 auflösen müssen …
Ich
habe kein Geld, das hat mich nie interessiert,
aber ich denke frei. Deswegen nenne ich mein
Programm auch Ein Gedankenspiel. Ich bin der
festen Überzeugung, dass wir wieder lernen
müssen, frei zu denken, sonst wird das Denken
gedankenloses Denken, ein Konstrukt aus
vorgegebenen Versatzstücken, die ohne Sinn und
Verstand, nur dem einen Zweck dienend, dem
sogenannten Mehrwert, zusammengeschustert
werden.
All das versuche ich, untermalt mit
eigener, selbst erfundener Musik, an diesem Abend
zu vermitteln. Und ich freue mich über alle, die
Lust und Zeit haben, an diesem Abend dabei zu
sein.
Liebe Grüße,
Reimund
@Mittwoch, 18.
Februar 2026, 19:30 Uhr, BAIZ
Hits: 75

Redaktion
11.02.26
Protestaktion vor dem Theater Ost: Im Senat droht
Protestaktion vor dem Theater Ost: Im Senat droht
Schicksalsentscheidung. Am Mittwoch, 11. Februar
2026, ruft das Theaterteam auf, sich um 15.30 Uhr
vor dem Theatergebäude in Adlershof,
Moritz-Seeler-Platz 1, zu versammeln. In dem
Protestaufruf heißt es: „Wir wollen
demonstrieren, dass das Theater Ost nicht nur ein
wichtiger Kulturstandort der Stadt Berlin ist,
sondern auch ein Stück ostdeutsche
Kulturgeschichte transportiert.“
Hits: 106

Redaktion
11.01.26
Feierliche Geburtstagsbegiessung. am 11.1 wäre Bert Papenfuß 70.
Feierliche Geburtstagsbegiessung. am 11.1 wäre
Bert Papenfuß 70. man trifft sich ab 19
Uhr,
Leila Anastasia Gorek zeigt Videos von/mit Bert,
sonst: gemütliches Beisammensein etc. - Essen und
Trinken im Museum Hufelandstraße 35, 10407
Berlin-Prenzlauer Berg
Hits: 182

Redaktion
08.01.26
Im Exil: Letzte Geschichten vom Watt 18.00 bis 03.00 Eintritt frei
Im Exil: Letzte Geschichten vom Watt 18.00 bis
03.00 Eintritt frei gegen Spende 21.00 Minimal
Mind Tunes Berlin, Krautgesänge 22.00 Boxi
Barree Friedrichshein, Psychoswing Die einzige
Band der Stadt, die begriffen hat, daß Punk nur
swingen kann. Feine Tanzstücke in der korrekten
Mundart. Matthias Hering + Gäste,
Nachschlüsselromane vonns Watt Rex Joswig,
Feldherrengoth unter der Seenplatte Am Tresen:
Lotta
WO: musikbrauerei, greifswalder str. 23a,
10405 berlin
Hits: 158

Redaktion
17.12.25
BAIZ 17.12. 19:30 Abwärts!-Release Nr. 57
Die Titelseite
BAIZ 17.12. 19:30 Abwärts!-Release Nr. 57
Die
Titelseite manifestiert den brüchigen EXIT der
ins Exil getriebenen Kulturwirtschaft WATT und
nimmt damit die Spur wieder auf, um den Zeitgeist
auszutreiben, wusste doch schon Philippe Djian,
dass in jedem von uns die Neigung zum Untergang
schlummert. Jörg Burkhard verifiziert diesen
Befund mit den „7 Tobsüchten der
Bourgeoisie“, Jannis Poptrandov klärt auf über
„Die Kunst, mit
Idioten zu leben“, Wolfgang
Asholt untersucht den Surrealismus im Exil, und
schließlich liest und spricht Hans-Georg Möller
über seine Erfahrungen mit dem „Unheimlichen
Deutschland“.
Hits: 193

Redaktion
10.12.25
Zurück zum Beton(-Pop)! BAIZ 10.12. 19:30
Iron Curtain Radio vs.
Zurück zum Beton(-Pop)! BAIZ 10.12. 19:30
Iron
Curtain Radio vs. Grenzpunkt Null: Annäherungen
an ein schweres Material.
Mit Alexander Pehlemann
(Zonic/ Edition Iron Curtain Radio) und Rex Joswig
(Grenzpunkt Null/ Herbst in Peking)
„Beton-Pop. Variations On Concrete“,
kompiliert von Zonic für Iron Curtain Radio,
versammelt Cover-Versionen, Remixe oder Dubs von
Songs und Texten zu Beton und Plattenbau. Visuell
garniert wird das Projekt vorgestellt und zudem im
Grenzpunkt Null als SoundsnPoetry-Vision
erfahrbar.
Hits: 161


Redaktion
18.10.25
Abwärts! schockt den Wedding.
Mit der nahezu zeitgleichen
Abwärts! schockt den Wedding.
Mit der nahezu
zeitgleichen Schließung des WATT, des Starken
Augusts und des La Bohéme im Prenzlauer Berg hat
die „endgültige Flurbereinigung eines
renitenten Stadtviertels für das Kapital“
(Robert Mießner) stattgefunden. Der
Heimatstätten beraubt wird der rebellische Geist
allerdings weiterleben, an neuen Orten krakeelen,
in konspirativen Rauchzimmern rumoren, in windigen
Durchgängen spuken; mit gelbäugigem Zorn und
widerständigen Texten. Das Sprachrohr dieses
Geistes ist die Zeitschrift Abwärts! 19:30 Uhr,
Kulturpalast Wedding International. Freienwalder
Straße 20, 13359 Berlin
Hits: 219



