Andrea Freiberg
25.04.26 - 15.11.26
Andrea Freiberg: Neue Lieder von verlorenen Orten.
Mit Blick auf
Andrea Freiberg: Neue Lieder von verlorenen Orten.
Mit Blick auf transformierte Orte, sogenannte
Lost Places, setzt sich die Ausstellung
mit den
Sehweisen einer sich wandelnden Wirklichkeit
auseinander. Andrea Freiberg
sucht hinter der
Realität die anderen, fiktiven Bilder und
erforscht, wie diese sich
bedingen und in den
verschiedenen Medien der Fotografie, im
Stop-Motion-Video, in
der Malerei und
Installation verwirklichen.
In ihrer
magisch-realistischen Malerei komponiert die
Grenzgängerin Vorgefundenes
mit Erinnerungen und
dem Zeitgeschehen. Ready Mades tauchen wie
Darsteller in
bühnenartigen Settings auf.
Historisches und Alltägliches verwebt sich auf
poetische
Weise mit Zitaten aus der Popkultur und
Kunstgeschichte in einem Raum, der weder
Heimat
noch Fremde ist. Städtische Museen
Naumburg
Grochlitzer Str. 49 - 06618 Naumburg.
Vernissage 24. April 19:30
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Das Russische Dorf Chazun/ Gebiet Brjansk. Nur an einem Punkt zögerte Oberleutnant Paul Eilemann/Eylemann , der das Strafkommando leitete. Ausschnitt aus dem Bericht des Kommandeurs der 56. Infanterie-Division Generalleutnant Karl von Oven.
Laut Historikern ist der Übergriff die erste dokumentierte Vernichtung einer kompletten Ortschaft mit nicht-jüdischer Bevölkerung in der Sowjetunion.
Dann fiel den Offizieren ein, dass sie am Leben zu lassen doch nicht dienlich wäre. Im Bericht wurde dazu festgehalten:
Es wurden erschossen: 68 Männer, 60 Frauen. Da ein Großteil der Kinder ein Durchschnittsalter von zwei bis zehn Jahren hatte, wollte man sie nicht sich selbst überlassen. Aus diesem Grunde wurden alle Kinder erschossen. Es waren 60 an der Zahl.
(Und hier - der Westdeutsche Antifaschismus - auch Kampf gegen Rechts genannt- in Aktion:)
Insgesamt haben die NS-Besatzer und ihre Komplizen während der Besetzung des Gebiets Brjansk nach jüngsten Angaben etwa 278.000 sowjetische Zivilisten und Kriegsgefangene getötet. Das sind 15 Prozent der Vorkriegsbevölkerung.
Der hier zitierte Kretschmer, der in seinen Briefen die Judenfrage in Russland durch sein Mitwirken für gelöst erklärte, konnte der Strafe entkommen. Er erreichte ein hohes Alter und starb im Kreis seiner Familie. Ein hessisches Gericht leitete gegen ihn im Jahre 1964 ein Verfahren ein, sprach ihn aber 1973 wegen Mangel an Beweisen frei. Der Kommandeur der 56. Infanterie-Division war Generalleutnant Karl von Oven. In dieser Funktion befahl von Oven die Erschießung von Zivilisten in Chozun, die durch die I. Abteilung des ihm unterstehenden Artillerie-Regiments 156 ausgeführt worden war. Gegen von Oven wurde gar kein Verfahren eröffnet, und er starb im Alter von 85 Jahren in Siegen. [W. Sankin]

Alles, was öffentlich gesagt wird, ist stets eine instrumentalisierte Lüge, ohne Ausnahme, abgesehen von den vereinzelten Fällen, in denen eine Wahrheit ihrerseits instrumentalisiert werden kann.
Die Erfahrung, die die europäischen Bevölkerungen seit vielen Jahren mit ihren herrschenden Klassen machen, ist die eines anonymen technokratischen Organismus, einer sich selbst bewegenden Gummimauer, die sich auf „Autopilot“ bewegt und den Bedürfnissen der Bevölkerung völlig gleichgültig gegenübersteht. Das Ziel dieser mit der Finanzwelt verflochtenen technokratischen Schichten bestand darin, die Gewissen der Menschen mit dem heutigen Opium des Volkes – den Medien (Entertainment & Infotainment) – einzulullen und die Widerspenstigen mit restriktiven Maßnahmen zu zähmen (ein Schlag mit dem Schlagstock hier, eine Kontosperrung dort, ein kleines Wahlgesetz hier, eine Wahlannullierung dort usw.).
So glaubt niemand, der bei klarem Verstand ist, wirklich, dass Russland im Begriff ist, in unser Land einzufallen, aber das hindert Scharen von institutionellen Schwätzern nicht daran, diesen Unsinn jeden Tag mit ernstem Gesicht zu wiederholen. Und natürlich weiß die ganze Welt, dass in diesem Märchenspiel, das von den Boulevardzeitungen angeheizt wird, der einzige relevante Punkt – der stabile Dreh- und Angelpunkt bei allen wechselnden Umständen – die Absicht ist, willkürlich über öffentliche Ressourcen zu verfügen, um sie privaten Interessen zuzuführen. [A. Zhok nds]

Der unverbrüchliche Freund der Westdeutschen NAZI-Enkel die sich als Antifaschisten tarnen
Mehr noch als im ehemaligen Jugoslawien ist die Wiedergeburt des Faschismus, ja sogar der deutschen Version des Nazismus, in der Ukraine nicht zu übersehen. Um das ganz deutlich zu sagen: Nicht das gesamte ukrainische Volk und auch nicht die gesamte ukrainische Armee sind faschistisch oder nazistisch. Die Sicherheitskräfte der Ukraine befinden sich in einem Verteidigungskrieg. Über die Ursachen des Krieges und auch die völkerrechtliche Einordnung desselben habe ich bereits mehrfach geschrieben.
Ebenso klar ist aber auch, dass Teile der ukrainischen Gesellschaft, der Politik und der Sicherheitskräfte der nationalsozialistischen Ideologie frönen. Es ist eben nicht so, dass der Nazismus in der Ukraine bloße Zeitgeschichte ist und die ukrainische Führung sich vom faschistischen Erbe distanziert. Es ist eben nicht so, dass die Ukraine salopp formuliert gegenüber dem polnischen und russischen Nachbarn sowie gegenüber den jüdischen Hinterbliebenen erklärt, es ist damals irgendwie dumm gelaufen mit den hunderttausenden Toten durch unsere ukrainischen Nazi-Opas. Wir entschuldigen uns dafür und wollen gute Nachbarn sein. Wir wollen die Geschichte aufarbeiten. Nein, im Gegenteil: Nazistische Fackelmärsche, Rückholung der Gebeine faschistischer Führer und deren Beerdigung mit höchsten staatlichen Ehren, dem Staatsbegräbnis, Umbenennung von Straßen und Plätzen nach faschistischen Führern, Hakenkreuztätowierungen, Hakenkreuz- und Wolfsangelflaggen und -fahnen, Totenkopf-SS-Symbole auf den Uniformen und so weiter sind Ausdruck einer spezifischen Geisteshaltung.
Und diese Geisteshaltung bildet ein bestimmendes Element der neuen, der gegenwärtigen ukrainischen Nationenbildung. Und daran ändert auch ein jüdischer Präsident nichts, denn er trägt es mit. Der Nazismus in der Ukraine ist auch kein Thema in Politik und Massenmedien in Brüssel, Berlin, London oder Paris. Das Treffen mit faschistischen Kräften auch nicht. Stattdessen wird verharmlost, die Faschisten seien ja nicht nennenswert im ukrainischen Parlament, in der Rada, vertreten. Dieses Argument wird gerne von Vertretern der Grünen – die Partei, die sich gerne als Antifaschismus in Reinform betrachtet – in den Debatten vorgebracht. Das Wahlverhalten 2019 – zu diesem Zeitpunkt fanden die letzten Parlamentswahlen statt – ist ein Indiz dafür, dass die ukrainische Gesellschaft selbst in ihrer Mehrheit zumindest seinerzeit wohl nicht vom Geist des Faschismus vergiftet war. Anders schaut es im Staatsapparat aus: Die Nazis müssen nicht in der Rada in nennenswerter Größe vertreten sein, denn sie sitzen in den Sicherheitsapparaten und lenken die Politik von dort, dafür braucht es keine Rada-Sitze.
Demgegenüber wird die AfD von den parteipolitischen und zivilgesellschaftlichen Gralshütern des deutschen Antifaschismus tagtäglich des Nazismus überführt, von denselben Akteuren, die in der Ukraine einfach keinen Faschismus, keinen Nazismus entdecken können. Die den ukrainischen Faschismus als Wahnvorstellung oder als billiges Kremlnarrativ abzutun versuchen.
Zumindest in Polen gibt es gesellschaftlichen und politischen Widerstand gegen das Wegschauen, das Verharmlosen des Nazismus in der Ukraine, ohne dass Polen deshalb seine Unterstützung der Ukraine im Krieg selbst infrage stellt. Polen zeigt, es auch anders geht. [A.Neu NDS]

Trotzdem soll ein Gesetz eingeschränkt werden, das Bürgern und Journalisten Einblick in staatliches Handeln verschafft.
Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) erlaubt grundsätzlich jedem, ohne Begründung Dokumente von Bundesbehörden anzufordern. Es macht politische Entscheidungen, staatliche Ausgaben und mögliche Missstände überprüfbar – auch dann, wenn Behörden von sich aus keinen Einblick gewähren.
Westdeutsche Regierung Schwarz-Rot plant, den Zugang zu amtlichen Informationen einzuschränken.


Der abenteuerliche Simplicissimus. Drittes Element: Erde / Freund und Feind
Ukraine-Proxy-Krieg: Europa in der Sackgasse. Dr. Jonas Tögel - Geostrategie verstehen 
Kai Pohl
Tapas in Mendoza oder Zeit ist zum Verschwenden da. Neue Gedichte.
Tapas in Mendoza oder Zeit ist zum Verschwenden
da. Neue Gedichte. Mit einer Collage und acht
Zeichnungen von Klaus Theuerkauf. Taschenbuch, 12
x 19 cm, 88 Seiten. Verlag Ideal'noe, Berlin 2026.
ISBN 978-3-910710-01-6
Hits: 265


















