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17.04.24   23:54:10

Der frühere Bundeswehrgeneral Erich Vad kritisiert die Bundesregierung für ihren Ukraine-Kurs.


Am Montagabend sprach der General a.D. in der Leipziger Nikolaikirche ein Friedensgebet.

Es sei für ihn eine Pflicht, gegen die „unverantwortliche Kriegshysterie militärischer Dilettanten in hohen Regierungsämtern“ einzutreten, sagte Vad in seiner Rede. Er engagiere sich für eine Friedenslösung in der Ukraine, damit die Regierung „unser Land nicht aus Ahnungslosigkeit in einen 3. Weltkrieg“ führe.

Vad spricht in der Kirche von der Veränderung des gesellschaftlichen Klimas. Er selbst habe „persönlich gemeinte Angriffe, Unterstellungen, Häme, sogar Verachtung“ erfahren. „Für mich überraschend änderte sich der gewohnte, konstruktiv-streitbare Diskurs in unserem Lande“, sagt er. Es habe sich ein Wandel vollzogen, zu einem „beinahe einstimmigen Mainstream“. Oft würden unbedachte Äußerungen getätigt, die in „militaristischer Kriegsrhetorik“ mündeten.

Doch der Wind dreht sich. Die viel beschworene Kriegsbegeisterung in der Bevölkerung will sich nicht einstellen. In den USA und auch in Deutschland schwindet die Akzeptanz für einen weiteren Eskalationskurs in der Ukraine. Vor allem in Ostdeutschland. Das ist kein Zufall, sagt Vad. Die Menschen im Osten hätten viele Jahre erleben müssen, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde. Das wollten sich viele nicht mehr gefallen lassen.

„Die deutsche Debatte, die den Krieg in der Ukraine begleitet, hat in den letzten Jahren zahllose Beispiele für einen ‚Information War‘ geliefert“, sagt Vad in der Nikolaikirche. Es sei den Medien hierzulande weniger darum gegangen, umfassend zu informieren, als vielmehr in Parteilichkeit zu motivieren – „mit zuweilen erschreckender Kriegsrhetorik und einer entmenschlichten Sprache gegenüber dem „Feind“. [BLZ]

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12.04.24 - 01.09.24
In das Reich des vergessenen Herzens. Miriam Flaming 2024. Vernissage  

In das Reich des vergessenen Herzens. Miriam
Flaming 2024. Vernissage 12. April 2024 19:00 Uhr,
Galerie Holger John Rähnitzgasse 17 Barockviertel
Dresden


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Redaktion Grossansicht, Kommunikation und Infos zu dieser Kunst sehen #artdisc.org Mediathek

24.04.24
ABWÄRTS!-Release Nr. 51 BAIZ Schönhauser Allee 26a 10435 Berlin  

ABWÄRTS!-Release Nr. 51 BAIZ Schönhauser
Allee 26a 10435 Berlin 19:30 Uhr


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Der frühere Bundeswehrgeneral Erich Vad kritisiert die Bundesregierung für ihren Ukraine-Kurs.     Hits: 2
artdisc.org blog nr. 2350
Erich Vad spricht von „Kriegshysterie militärischer Dilettanten in hohen Regierungsämtern“

Am Montagabend sprach der General a.D. in der Leipziger Nikolaikirche ein Friedensgebet.

Es sei für ihn eine Pflicht, gegen die „unverantwortliche Kriegshysterie militärischer Dilettanten in hohen Regierungsämtern“ einzutreten, sagte Vad in seiner Rede. Er engagiere sich für eine Friedenslösung in der Ukraine, damit die Regierung „unser Land nicht aus Ahnungslosigkeit in einen 3. Weltkrieg“ führe.

Vad spricht in der Kirche von der Veränderung des gesellschaftlichen Klimas. Er selbst habe „persönlich gemeinte Angriffe, Unterstellungen, Häme, sogar Verachtung“ erfahren. „Für mich überraschend änderte sich der gewohnte, konstruktiv-streitbare Diskurs in unserem Lande“, sagt er. Es habe sich ein Wandel vollzogen, zu einem „beinahe einstimmigen Mainstream“. Oft würden unbedachte Äußerungen getätigt, die in „militaristischer Kriegsrhetorik“ mündeten.

Doch der Wind dreht sich. Die viel beschworene Kriegsbegeisterung in der Bevölkerung will sich nicht einstellen. In den USA und auch in Deutschland schwindet die Akzeptanz für einen weiteren Eskalationskurs in der Ukraine. Vor allem in Ostdeutschland. Das ist kein Zufall, sagt Vad. Die Menschen im Osten hätten viele Jahre erleben müssen, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde. Das wollten sich viele nicht mehr gefallen lassen.

„Die deutsche Debatte, die den Krieg in der Ukraine begleitet, hat in den letzten Jahren zahllose Beispiele für einen ‚Information War‘ geliefert“, sagt Vad in der Nikolaikirche. Es sei den Medien hierzulande weniger darum gegangen, umfassend zu informieren, als vielmehr in Parteilichkeit zu motivieren – „mit zuweilen erschreckender Kriegsrhetorik und einer entmenschlichten Sprache gegenüber dem „Feind“. [BLZ]
Der Süd-DZ-Prantl    Hits: 2
artdisc.org blog nr. 2349
Friedenstüchtig: Wie das Grundgesetz wurde, was es heute nicht mehr ist. Die Politik hat das Friedensgebot der Verfassung vernachlässigt – und das Bundesverfassungsgericht hat das billigend in Kauf genommen.

Das Friedensgebot hängt wie eine Glocke im Glockenturm der Verfassung. Aber sie wird schon lang nicht mehr geläutet, zuletzt zu Zeiten des Bundeskanzlers Willy Brandt. In den Jahren 1948/49, als die Glocke gegossen wurde, hatte man sich das anders vorgestellt: Das Friedensgebot sollte den politischen Alltag, es sollte die Regierungsarbeit begleiten und bestimmen. Aber daraus ist nichts geworden. Heute ist es so: Die Glocke hängt zwar noch, aber sie ist Dekoration.
Und diejenigen, die versuchen, die Glocke zu läuten, werden beschimpft – als „Lobbyist des Feindes“, als „Lumpenpazifist“, oder, wie im Ukrainekrieg, als „Putinversteher“. Das Friedensgebot sollte eigentlich das Prinzip sein, an dem sich alle anderen Normen der Verfassung messen lassen müssen; das ist nicht oder nicht mehr so. Mit späteren Verfassungsergänzungen, zumal mit denen, die 1954/56 die Bundeswehr und die sogenannte Wehrverfassung ins Grundgesetz eingefügt haben, ist angeblich das Friedensgebot verändert worden. Ist das wirklich so? Hat das Friedensgebot des Grundgesetzes einen Bedeutungswandel erfahren?
Grossnichte von Hermann Göring    Hits: 3
artdisc.org blog nr. 2348
Buch-Beichte: „Der gute Onkel: Mein verdammtes deutsches Erbe“.

Nein, 1968, mit zwölf, habe ich mich der Hippieszene angeschlossen, später der linken, sehr linken Szene, bin von zu Hause geflohen. In dieser Zeit habe ich angefangen, Bücher über die NS-Geschichte zu lesen. Die meisten waren aus der DDR. Bettina Göring: „Mein Geschichtslehrer war selbst Nazi gewesen“ Aus der DDR? Was haben Sie denn in Ihrer Wiesbadener Schule über den Faschismus gelernt?

Nichts, mein Geschichtslehrer war selber Nazi gewesen. Und in der Familie erzählte man sich immer nur, dass Onkel Hermann Flieger war, der Herr der Flieger, wie es hieß, dass man zu ihm aufschaute, sonst nichts. Bis 2005 wusste ich nicht einmal, dass er die Endlösung der Judenfrage unterschrieben hatte.
Ein Wunder ist geschehen   🔴 Hits: 60
artdisc.org blog nr. 2347
In erster Instanz beschloss das Berliner Kammer-Gericht in einem Urteil gegen einen frechen Journalisten: Das dieser gegen den „Ehrenschutz“ der Regierung verstiess.

Revision - eines Berliner Urteils gegen einen Journalisten - in Karlsruhe
Karlsruhe: Staat hat Kritik zu ertragen
Diese Berliner Verleumdungs- Begründung wies das Bundesverfassungsgericht nun zurück. „Dem Staat kommt kein grundrechtlich fundierter Ehrenschutz zu. Der Staat hat grundsätzlich auch scharfe und polemische Kritik auszuhalten“, urteilten die Karlsruher Richter. Zwar dürften auch Regierungsinstitutionen vor verbalen Angriffen geschützt werden, „dies dürfe jedoch nicht dazu führen, staatliche Einrichtungen gegen öffentliche Kritik – unter Umständen auch in scharfer Form – abzuschirmen“.

Oje! Ein kleiner Lichtschimmer, - aber immerhin!

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Kai Pohl - Staatenlose Insekten #2016 #Paperback, 110 S., 13 x 20 cm  

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110 S., 13 x 20 cm


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Henning Rabe: Regenrausch und Opium - Im Hochland von Laos. 172  

Henning Rabe: Regenrausch und Opium - Im
Hochland von Laos. 172 Seiten


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Miron Zownir


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the hidden sea : Lighthouse  

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