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24.02.24   20:44:38

Julian Assange und die amerikanische Linke


Erstaunlicherweise ist die amerikanische Rechte, beispielsweise Fox News und seine Zuschauer, eher auf der Seite von Assange als die Linke. Viele halten Assange für einen Kämpfer gegen den „Deep State“, den militärisch-industriellen Komplex, den sie als den Hauptfeind entdeckt haben. Für sie ist er der Mann, der versucht hat, Hillary zu entlarven. Manche sind auch, ganz objektiv, für den Mann, der die Nachricht von den Kriegsverbrechen gebracht, sie aber nicht begangen hat.

Die Linke? Und ich meine die liberale Salon-Linke, nicht die progressive Linke, die TV-Talkshow-Linke. Die netten Liberalen, die Broadway-Musicals über Sophie-Scholl besuchen, Tränen in den Augen, und Niemöller-Zitate auf Facebook pflastern. Die liebt ihn nicht so sehr. Stephen Colbert spottete über ihn, als Polizisten ihn aus der Botschaft zerrten. Der Internet-Troll. Ja, manche halten ihn für einen Trump-Agenten oder sie werfen ihm vor, Hillary sabotiert zu haben. Dass viele Libertäre ihn mögen, macht misstrauisch. Aber das ist es eigentlich nicht, was sie gegen ihn haben.

Die demokratische, liberale Linke hat die Kriege im Mittleren Osten verdrängt. Zusammen mit George W. Bush sind sie aus ihrem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Die Kriege sind unangenehm und peinlich und rufschädigend, und sollten längst vorbei sein. Außerdem sonnen sich die liberalen Demokraten gerade im staatstragenden Modus, und dazu gehört, die Armee zu verteidigen. Okay, Kriegsverbrechen sind nicht schön, aber es sind trotzdem unsere Jungs, und wir setzen uns angenehm vom Trump-Camp ab, wo die Drückeberger sind.

Assange aber ist die lebende Erinnerung daran, dass nichts vorbei ist. Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen. Er kratzt an dem schönen Bild des liberalen Amerika, das sich doch gerade so erfolgreich mit seinen eigenen Problemen beschäftigt: Taylor Swift und die Superbowl, Studentendarlehen, Embryonen vor dem Supreme Court, gestiegene Eierpreise, Hurrikane.

Assange hat da fast etwas altmodisch Störendes; Pressefreiheit, offene Rede. Anarchie, Aufstehen gegen das System … wer ist der überhaupt? War da nicht mal was mit diesen schwedischen Frauen? Ist er denn PC genug? Richtig woke? Er weckt Erinnerungen an wilde Soldaten in Hubschraubern. Die CIA. Im Kern aber geht es darum, dass das liberale Amerika nicht behelligt werden will von dem Hurrikan, den es nach 9-11 selbst entfacht hat und der nicht aufhört, zu wirbeln.
[overton]

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Julian Assange und die amerikanische Linke  🔴 Hits: 101
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Viele halten Assange für einen Kämpfer gegen den „Deep State“, den militärisch-industriellen Komplex, den sie als den Hauptfeind entdeckt haben. Für sie ist er der Mann, der versucht hat, Hillary (als Kriegsverbrecherin) zu entlarven.

Erstaunlicherweise ist die amerikanische Rechte, beispielsweise Fox News und seine Zuschauer, eher auf der Seite von Assange als die Linke. Viele halten Assange für einen Kämpfer gegen den „Deep State“, den militärisch-industriellen Komplex, den sie als den Hauptfeind entdeckt haben. Für sie ist er der Mann, der versucht hat, Hillary zu entlarven. Manche sind auch, ganz objektiv, für den Mann, der die Nachricht von den Kriegsverbrechen gebracht, sie aber nicht begangen hat.

Die Linke? Und ich meine die liberale Salon-Linke, nicht die progressive Linke, die TV-Talkshow-Linke. Die netten Liberalen, die Broadway-Musicals über Sophie-Scholl besuchen, Tränen in den Augen, und Niemöller-Zitate auf Facebook pflastern. Die liebt ihn nicht so sehr. Stephen Colbert spottete über ihn, als Polizisten ihn aus der Botschaft zerrten. Der Internet-Troll. Ja, manche halten ihn für einen Trump-Agenten oder sie werfen ihm vor, Hillary sabotiert zu haben. Dass viele Libertäre ihn mögen, macht misstrauisch. Aber das ist es eigentlich nicht, was sie gegen ihn haben.

Die demokratische, liberale Linke hat die Kriege im Mittleren Osten verdrängt. Zusammen mit George W. Bush sind sie aus ihrem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Die Kriege sind unangenehm und peinlich und rufschädigend, und sollten längst vorbei sein. Außerdem sonnen sich die liberalen Demokraten gerade im staatstragenden Modus, und dazu gehört, die Armee zu verteidigen. Okay, Kriegsverbrechen sind nicht schön, aber es sind trotzdem unsere Jungs, und wir setzen uns angenehm vom Trump-Camp ab, wo die Drückeberger sind.

Assange aber ist die lebende Erinnerung daran, dass nichts vorbei ist. Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen. Er kratzt an dem schönen Bild des liberalen Amerika, das sich doch gerade so erfolgreich mit seinen eigenen Problemen beschäftigt: Taylor Swift und die Superbowl, Studentendarlehen, Embryonen vor dem Supreme Court, gestiegene Eierpreise, Hurrikane.

Assange hat da fast etwas altmodisch Störendes; Pressefreiheit, offene Rede. Anarchie, Aufstehen gegen das System … wer ist der überhaupt? War da nicht mal was mit diesen schwedischen Frauen? Ist er denn PC genug? Richtig woke? Er weckt Erinnerungen an wilde Soldaten in Hubschraubern. Die CIA. Im Kern aber geht es darum, dass das liberale Amerika nicht behelligt werden will von dem Hurrikan, den es nach 9-11 selbst entfacht hat und der nicht aufhört, zu wirbeln.
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Der Blick auf die Geschichte zeigt  🔴 Hits: 101
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1989 reloaded

Der Prüfstein für die Meinungsfreiheit war und ist immer die Witzfreiheit. Wo man das Lachen einzusperren versucht, sperrt man auch Menschen ein.

Unfähig oder unwillig, sich den Respekt der Menschen zu verdienen, setzen die regierenden Parteien auf eine weitere Spaltung der Bevölkerung. Die teilt sich auf in eine Gruppe, die sich den Mund nicht verbieten lassen wird, und in jene, die sich einschüchtern lassen und Respekt gegenüber den Vertretern der Obrigkeit künftig noch gekonnter simulieren werden. [RR Mn]
(West-Grüne und WestDeutsche) Phrasendrescherei und Gedenkrituale  🔴 Hits: 101
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„Haben Juden in Deutschland eine Zukunft? „Es wird einen zweiten Exodus geben

Bildung hilft nicht, aber auch die gedankenlosen Rituale und Plattitüden an Gedenktagen in Deutschland kann Wolffsohn kaum noch ertragen: „Vokabular und Tonlage sind vorhersehbar. Vollkommen versteinert und persönlich unbetroffen ist dieses Gedenken.“ Phrasen wie „Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz“ werden immer wiederholt, obwohl alle wissen, dass das leider nicht stimmt. „Phrasendrescherei und Gedenkrituale entfremden die Zuhörer. Sie verschließen Herz und Verstand. Sie sind kontraproduktiv, weil inflationär und vorhersehbar. Langeweile schafft keine Sympathie.“

Größte Bedrohung geht von Muslimen aus

Es gebe nach wie vor die antisemitischen Rechtsextremisten, aber in Deutschland und anderen europäischen Ländern gehe die Bedrohung mehrheitlich von Muslimen aus. Unterstützt würden sie vor allem von Linksextremisten, für die Juden Herrscher der Finanzwelt, Imperialisten und Förderer des Kolonialismus des weißen Mannes seien. Üblicherweise wurde aber, so Wolffsohn, der Rechtsextremismus als „die“ quasi einzige antisemitische Gefahr erkannt und benannt. „Willentlich und wissentlich wurden die beiden anderen antisemitischen Hauptgefahren, Islamismus und Linksextremismus, verschwiegen oder verniedlicht.“

In Deutschland geschieht dies bis in die offizielle Polizeistatistik, wo alle jene antijüdischen Attacken, deren Urheber man nicht kennt, pauschal der Kategorie „Rechtsextremismus“ zugeordnet werden, wodurch ein völlig verzerrtes Bild entsteht. Das wird seit Jahren kritisiert, aber nicht geändert. Wolffsohn: „Anders als bisher die amtliche Statistik beweisen seit Jahren repräsentative Befragungen von Juden, die in Deutschland und Europa von verbaler oder körperlicher Gewalt betroffen waren: Bei Weitem die meisten Täter kamen erstens aus dem muslimischen Milieu, zweitens aus dem linksextremistischen und erst drittens aus dem rechtsextremistischen.“ Wer darauf hinwies, werde rasch als „islamophob“ diffamiert.

In Frankreich seien bereits jetzt seit 20 Jahren 80.000 von 500.000 Juden nach Israel ausgewandert, aus Furcht vor antijüdischer Gewalt.
Strick-Rheinmetall  🔴 Hits: 102
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Nebenjob der Wessis mit Advocard?

Die Wessi mit dem bedruckten T-Shirt: Taurus sofort! Mit der Ukraine bis zum (End?) Sieg!
Die R***vertreterin lässt im Monat 100te über Ihren Anwalt abmahnen die Sie im Netz als Kriegstreiber bezeichnen!

Die hierbei tätigen Anwälte machen jeweils eine Persönlichkeits- Rechtsverletzung geltend, sobald friedensbewegte Bürger auf die aktive Hass&Hetze reagieren. Die gezielt Abgemahnten sollen eine Unterlassungs-Verpflichtungserklärung abgeben, relativ moderat veranschlagte Anwaltskosten tragen und eine Schadensersatz-Zahlung zwischen 500 und 1000 Euro an die FDP-Politiker leisten. [M.R.]

Denn Anwaltskosten muss derjenige, der sie vereinnahmt, voll versteuern.
Schadensersatzzahlungen unterliegen nicht der Umsatzsteuer.
Strick-Rheinmetall provoziert die Öffentlichkeit, wie es gerade den NATO-Aktivisten passt. Stolpert ein zorniger SM-Nutzer in die gestellte Falle, wird er abkassiert. Der Fiskus bleibt dabei so weit wie möglich außen vor. (1000x100 - im Monat?) Es sterben jeden Tag weitere tausende Ukros.
[Zitiert aus UKR-PeaceForum]

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Günter Gaus im Gespräch mit Rudolf Augstein  🔴 Hits: 91
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Kai Pohl - Staatenlose Insekten #2016 #Paperback, 110 S., 13 x 20 cm  

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Hochland von Laos. 172 Seiten


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